Anna Buchberger

Anna Buchberger / Klavierfestival „Clavis“

Anna Buchbergers musikalisches Talent wurde mit fünf Jahren entdeckt. Mit sieben debütierte sie im Herkulessaal und gewann ihren ersten Wettbewerb, mit dreizehn folgte die erste Jugendorchestertournee. 2003 wurde Anna als jüngste Studentin an der Hochschule für Musik und Theater München in die Klasse von Franz Massinger aufgenommen. 

Seit 2007 studierte sie bei Margarita Höhenrieder. Nach ihrem Diplom setzte sie das Studium in Form des GPD bei Klavierlegende Léon Fleisher an der Johns Hopkins Peabody University Baltimore in den USA fort.

Weitere Impulse erfuhr Sie u.a durch Andràs Schiff, Andrezej Jasinski, Jacque Rouvier und Maria Joao Pires. 2016 schloss sie ihren Master in München ab und wurde die Assistentin von Prof. Höhenrieder. Seit Oktober 2017 ist Anna Lehrkraft an der Hochschule für Musik und Theater München im Fach Klavier.

Sowohl als Solokünstlerin als auch in kammermusikalischer Besetzung und mit Orchestern, wie z.B dem Symphonieorchester Radio Prag, „Orquesta Santa Cecilia de Cullera“, hessischen Rundfunk Symphonieorchester, Ensemble Interculturel,

Staatsorchester Rheinische Philharmonie, Salzburg Chamber Soloists, Staatskapelle Halle, Odeon Sinfonieorchester, Amadéo Festival Strings, Jungen Symphonikern, Württembergisches Kammerorchester oder der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz war sie auf Bühnen, wie der Tonhalle Zürich, zu erleben. So war sie u.a. im Konzerthaus Blaibach, Philharmonie Gasteig, Harmonie Heimbronn, Prinzregententheater, Herkulessaal, Josephsaal/München, Rudolfinum/Prag, Theater Zug/Schweiz, Kurhaus Meran, „Winners and Masters“, Allerheiligen Hofkirche, Festival „jeunes virtuoses internationales“ Tunis/Tunesien, Theater Schweinfurt, Kissinger Sommer, „Piano Passion“/Saint Etienne, „Jeunes Talents“/Paris, Goodwin Hall/Baltimore, „Centro Simón Bolivar“/Caracas, Salzburger Festspiele, dem Baden-Baden Festspielhaus und vielen mehr solistisch, sowie unter namenhaften Dirigenten wie Ruben Gazarian, Vladimir Válek, Ari Rasilainen, Dominik Beykirch, Prof. Mario Venzago, Prof. Andres Weiss oder Daniel Raiskin zu Gast. Als begeisterte Kammermusikerin arbeitete Anna Buchberger u.a. mit Veronika Eberle, Giorgi Kharadze, Valerij Sokolov, Milena Wilke, Susanne Schmidt, oder Dominique Merlet und seit 2014 verbindet sie eine intensive Klavierduotätigkeit mit Henriette Zahn.

Presse und Musikkritiker loben ihren „unglaublich farbigen Klang… ihre rhetorischen Souveränität… ihr untrügliches Gespür für den natürlichen Atem der Musik im Allgemeinen… und ihr sinnlicher Umgang mit Tonarten und Harmonik… so anrührend schlicht gesungen, dass seine tröstliche Wärme direkt zu Herzen geht“(Main-Post). Immer wieder beeindrucken ihre „musikalische Reife“ (Frankfurter Allgemeine), „faszinierend unaufgeregte Expressivität“(WAZ) und ihre „Gestaltungsfähigkeit über die Konvention“ (Münchner Merkur). So stellt Anna Buchberger ihre „stupende Technik ausschließlich in den Dienst authentischen Musizierens“ (nachrichten.at), dabei spielt sie „immer differenziert und klar, sehr überlegt und ohne schwülstiges Pathos“ (Mitteldeutsche Zeitung): Son interpretation n’était ni nostalgique, ni un manifeste di virtuosité: Une simple lecon – mais quelle lecon! – De légèréte, clarté et de precision!“ (Saint-Etienne Libre)

Anna Buchberger wurde schon sehr früh mit zahlreichen ersten Preisen ausgezeichnet, so erhielt sie fünf Jahre in Folge einen 1. Preis des „Karl Lang“ Wettbewerbs, vier Mal in Folge einen 1. Preis auf Bundesebene „Jugend musiziert“, den 1. Preis bei „Junge Stars“, den 1. Preis des „Wettbewerbs der Hochschule München“ und den 1. Preis des “Steinway Klassik Förderpreises“ . Inzwischen ist sie auch Preisträgerin internationaler Wettbewerbe wie zum Beispiel „International Piano Competition Ettlingen“, „International Concertino Praga“ , „Prix Amadéo International“, Sommerakademie Mozarteum oder auch des Wettbewerbs „ Musikpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft: Ton und Erklärung“.

In Meisterkursen, z.B. für die Teilnehmer am „Concours international de Piano“ Tunis und Moderationskonzerten gibt sie Ihre Begeisterung und Erfahrungen weiter, die sie auch dank Stipendien und Sonderpreise wie durch das Stipendium der Carl – Heinz Illies Stiftung, der Jürgen Ponto-Stiftung und der Firma Degussa, den Kulturpreis der Stadt Fürstenfeldbruck, Sonderpreise der Bundesapothekerkammer, Deutschlandstipendium und das Orlandus Lassus Stipendium sammeln konnte.